17. Werkstatt Gemeinwesenarbeit

Brüche und Brücken ist Thema der 17. Werkstatt-Gemeinwesenarbeit. Im kollegialen Miteinander sollen die Erfahrungen und Herausforderungen gelingender Gemeinwesenarbeit in sozialen Stadtteilen und Wohnquartieren unter dem Fokus Migration thematisiert werden. Neue Bewohner*innen bereichern mit neuen kulturellen und sozialen Kompetenzen die Nachbarschaften.

Das Potenzial einer integrierten Nachbarschaft sichtbar und nutzbar zu machen, ist eine wesentliche Aufgabe der sozialräumlich orientierten Gemeinwesenarbeit. Dabei können die Praktiker*innen auf vielfältige Erfahrungen und fachliches Know-How für gelingende Integration und Inklusion im Stadtteil zurückgreifen.

Beim Überwinden von (Lebens)Brüchen und dem Bau von neuen sozialen Brücken und Netzwerken trifft man auf Widerstände und muss Konflikte lösen. Hier ist ein aktives und zivilgesellschaftliches Gemeinwesen gefordert, das die unterschiedlichen Interessengruppen in einen lösungsorientierten Dialog bringt. Eine transkulturelle Nachbarschaft wird möglich, wenn es gelingt, die Bewohner*innen, unabhängig von Herkunft, Glauben und Geschlecht, zu beteiligen und zu zivilgesellschaftlichem Handeln zu motivieren.

Die Werkstatt Gemeinwesenarbeit möchte über Fach-Impulse, Lesung, Projektmesse und offene Dialogformen die verschiedenen Perspektiven einer integrierten und interkulturellen Stadt(teil)entwicklung diskutieren und den Praktiker*innen neue Anregungen für die Arbeit vor Ort vermitteln. Denn Brücken bauen und Brüche überwinden braucht handwerkliches Können, das diese (Fach)Werkstatt stärkt.

Anmeldung bei

Bundesakademie Kirche und Diakonie