Rundbrief 1-2015 „Stadtteilzentren – alle(s) inklusive ?!“

Inklusion – Miteinander, Menschenrecht, Utopie oder „machen wir schon lange“ – zwischen diesen Meinungen bewegte sich die breit gefä-
cherte Diskussion um Zugänge und Vielfalt in Nachbarschaften am 25. und 26. September 2014 in Frankfurt am Main.
Wir danken den Gastgebern des Ka Eins in Frankfurt/ Main und Frau Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, die die Schirmherrschaft für
unsere Tagung übernommen hat.
Am Ende des Projektes „Inklusion konkret“, das ich in den letzten 18 Monaten für den Verband gestalten durfte, bewegt mich folgender Gedanke: Die vielen kulturellen, sportlichen, Jugend- oder Nachbarschaftsprojekte, auf denen „Inklusion“ draufsteht – ist sie da auch wirklich drin? Die Inklusion, die untrennbar mit Partizipation verbunden ist? Partizipation – das Wort setzt sich zusammen aus dem lateinischen „pars“ für Teil und „capere“ für „fangen, ergreifen, sich zu eigen machen“. In der UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderungen wird Partizipation oft noch verstärkt durch Attribute wie „volle“, „gleichberechtigte“, „wirksame“ Partizipation.
Partizipation meint aktives, gleichberechtigtes Mitgestalten, Mitbestimmen und Mitentscheiden. Und das ist weit mehr als nur miteinander oder dabei zu sein.
In diesem Sinne: Nehmen Sie sich diesen Rundbrief und machen Sie sich die vielfältigen Aspekte von Inklusion zu eigen!