Jahrestagung 2011

Soziale Stadt

Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ will es. Landes- und Kommunal-Finanzierungen für Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser und soziale Treffpunkte wollen es. Die Träger und die Menschen wollen es:

Eine soziale Stadt,

  • die den Zusammenhalt zwischen den Menschen befördert und niemanden weder in ökonomischer, in institutioneller, in kultureller noch in sozialer Hinsicht dauerhaft von der Gesellschaft ausschließt
  • in der kultureller und sozialer Pluralismus selbstverständlich sind
  • die Räume und Möglichkeiten des Engagements eröffnet, die Hilfe zur Selbsthilfe bietet, gesellschaftliche Fehlentwicklungen korrigiert, ein nachbarschaftliches Gemeinwesen schafft
  • eine solidarische Stadt, in der die Stadtbewohner gemeinsam mit der Politik der Benachteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen und ihrer räumlichen Konzentration entgegenwirken.

Meinen wir alle dasselbe, wenn wir von einer sozialen Stadt sprechen? Wissen wir genug voneinander? Bauen die Förderprogramme aufeinander auf, ergänzen sie sich? Wer verfolgt welche Ziele und mit welchem Erfolg? Und welche Rolle spielen bei all dem die Bürger ?

Welchen Blick auf die Stadt, auf den Stadtteil hat der Stadtplaner, welchen der Sozialarbeiter und wie passt das alles zusammen? Brauchen wir mehr Geld, um dem Ziel einer sozialen Stadt näher zu kommen?

Die Jahrestagung 2011 des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit möchte die Bereiche Stadtplanung und Soziales miteinander ins Gespräch bringen. Sie wird Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Methoden und Instrumenten herausarbeiten und die Bedingungen herausfinden, die trotz unterschiedlicher Wege zum gemeinsamen Ziel führen.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unten zum Download.