stadt inklusive!

stadt inklusive!

Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser sind ihrem Selbstverständnis nach offen für alle. Sind sie es auch für Menschen mit Behinderung? Weite oder nicht barrierefreie Wege zum Stadtteilzentrum sowie fehlende Kommunikationsmöglichkeiten verhindern Teilhabe.
Verschiedene Kooperationen, Mobilitätstrategien, Dolmetschungen und gemeinsame Veranstaltungen sollen im 3-jährigen Projekt von Dezember 2015 bis November 2018 den Zugang für 50 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu unterschiedlichen Nachbarschaftshäusern erleichtern. Die Unterstützungsangebote werden von den Nachbarschaftshäusern direkt angeboten und gemeinsam mit Stadt Inklusive! erarbeitet. Menschen mit Behinderung verzichten auf viele Freizeitangebote. Zum einen aufgrund der bürokratischen Beantragung und der Anrechnung von Einkommen und Vermögen für Assistenzdienste und zum anderen aufgrund fehlender Informationen zum eigenen Sozialraum und den Möglichkeiten des Gemeinwesens. Das Projekt wird mit seinen Angeboten vor Ort den Alltag von Menschen mit Behinderung erleichtern, indem es die Nachbarschaftshäuser unterstützt in der Lebenswelt der Adressat*innen statt zu finden und die Möglichkeit der Mobilitätshilfen – innovativ und modellhaft – auf Menschen mit Lernschwierigkeiten und mit psychosozialen Behinderungen ausweitet. „stadt inklusive!“ baut auf den Erfahrungen des Projektes „Inklusion Konkret“ auf.