Stadtteilzentren inklusiv!

„Stadtteilzentren inklusiv!“ ist ein dreijähriges Projekt des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit e.V. // VskA und wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. Von 2018 bis 2021 werden im Rahmen des Projektes 20 Nachbarschaftshäuser und Stadtteilzentren von den Mitarbeiter*innen des VskA und der Inklusionsfirma GETEQ in dem Prozess beraten und begleitet, offen und nutzbar für alle im Stadtteil lebenden Bürger*innen, also auch für Menschen mit Behinderungen zu werden.

Ein Bestandteil des Projektes ist die Durchführung von sogenannten „RealitätsChecks Inklusion“ durch die GETEQ. Dabei werden in Nachbarschaftshäusern und Stadtteilzentren Befragungen zu Inklusion und Prüfungen der Barrierefreiheit durchgeführt. Die Evaluation erfolgt nach dem nueva-Prinzip. nueva steht für „Nutzer und Nutzerinnen evaluieren“.

Bereits 2014 und 2015 wurde in Zusammenarbeit des VskA mit der GETEQ in vier Stadtteilzentren ein „RealitätsCheck Inklusion“ durchgeführt. 2016 wurden zwei weitere Nachbarschaftseinrichtungen durch die GETEQ evaluiert. Robby Schönrich, Geschäftsführer der NachbarschaftsEtage der Fabrik Osloer Straße e.V. resümiert: „Der RealitätsCheck Inklusion war ein runder, aufschlussreicher Prozess, der viel in Gang gesetzt hat. Auch sind die Ergebnisse und deren Dokumentation eine gute Grundlage für uns kontinuierlich an Verbesserungen zu arbeiten und Schritt für Schritt zu einer inklusiven Einrichtung zu werden“. An den „RealitätsCheck Inklusion“ und einen vertiefenden Workshop zur inklusiven Qualitätsentwicklung schließt sich eine Prozessbegleitung an, die sich nach den Evaluationsergebnissen und Ressourcen der jeweiligen Nachbarschaftseinrichtung richtet.

Fünf der bereits evaluierten Häuser erhalten die Gelegenheit, die Evaluation zu wiederholen sowie die Prozessbegleitung in Anspruch zu nehmen. 15 weitere Nachbarschaftseinrichtungen werden neu durch die GETEQ evaluiert und anschließend durch den VskA im Prozess der inklusiven Öffnung beraten und begleitet.