#wirmachenweiter – Begegnung mit Abstand

Die Infektionslage erlaubt aktuell eine Aufhebung der strengen Kontaktverbote, damit ist wieder Publikumsverkehr und Begegnung vor Ort in Nachbarschaftshäusern möglich. Die Bedingung hierfür ist ein gutes Corona-Schutzkonzept, in dem die länderspezifischen Regelungen und die Empfehlungen des RKI mit berücksichtigt werden.

In Schutzkonzepten ist darzulegen wie in der jeweiligen Einrichtung Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt werden. Es ist notwendig den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, Hygiene von Händen und Oberflächen zu ermöglichen und Alltagsmasken zu tragen.

Weiterhin sollten wir jedoch als Nachbarschaftshäuser besonders verantwortlich mit der schwierigen Lage umgehen. Bis ein Impfstoff vorhanden und geimpft wurde ist Covid19 eine für viele Menschen lebensbedrohliche Krankheit, die sich sehr schnell im persönlichen Kontakt verbreitet. Es ist also auch jetzt noch Kreativität und viel Beziehungsarbeit mit Abstand gefragt, um Begegnung und Nachbarschaftsarbeit auf Abstand weiter fortzuführen, Kontakte aufrecht zu erhalten, Nachbar*innen und Aktive bei der Bewältigung der Lage zu unterstützen und entsprechende Netzwerke zu aktivieren.

Für die Programmgestaltung sollte eine Kombination von analogen und digitalen Aktivitäten geplant werden, wo möglich Treffen im Freien stattfinden und möglichst mit kleinen Gruppen mit festen Teilnehmer:innen gearbeitet werden.

Weitere Empfehlungen für ein Schutzkonzept und die Umsetzung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen finden sich als Download.

Bei Unsicherheiten zu den einrichtungsspezifischen Hygienekonzepten und/oder der Anwendung der Länderverordnung im speziellen Fall, empfehlen wir Rücksprache mit den Gesundheitsamt und dem für ihre Einrichtung zuständigen Verwaltungsbereich in der Kommune zu halten.