Mobile Stadtteilarbeit, 2021 – 2023

Ausgehend von etablierten Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäusern beleben Gemeinwesenarbeiter:innen mit mobilien Standorten in 37 Kiezen nachbarschaftliche Beziehungen, fördern Gemeinschaft und bieten Unterstützung bei Konfllikten an.
Kernaufgabe von Stadtteilzentren ist es, sich um vielfältige Begegnungs- und Beratungsangebote in nachbarschaftlichen Treffpunkten orientiert an den Bedarfen der Menschen aus der Nachbarschaft zu kümmern. Selten sind Kapazitäten vorhanden, auch viel in den Stadtteil hinauszugehen und im öffentlichen Raum mit den Menschen an ihren Anliegen zu arbeiten.
Mobile Stadtteilarbeit ist frei, sich ganz auf die Anliegen und Themen der Menschen im Stadtteil zu konzentrieren und die Menschen direkt in ihrem Wohnumfeld anzusprechen und einzubinden.

Dazu werden verschiedene Arbeitsansätze genutzt. Vor allem:

  • Aktivierende Befragungen, um die aktuellen Bedarfe und Gegebenheiten des Sozialraums zu erfahren
  • Empowerment der Bewohner:innen, um sich für Ihre Belange stark zu machen und aktiv in Interessengruppen zu arbeiten
  • Etablierung mobiler Standorte als Orte der Begegnung, Information und Beratung in den Nachbarschaften
  • Dadurch kann die Mobile Stadtteilarbeit auch Menschen erreichen, die die Stadtteilzentren sonst nicht unbedingt nutzen.

Das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit“ wurde vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit – Landesverband Berlin beantragt und wird zu 100% aus Mitteln der Europäischen Union als Teil der Reaktion auf die Covid-19 Pandemie gefördert. Mit REACT-EU hat die Europäische Union eine Aufbauhilfe aufgelegt, mit der die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid19-Pandemie in Europa abgefedert werden sollen.

Der VskA übernimmt in einem Dachprojekt die Koordination der 37 Teilprojekte und unterstützt diese bei der Antragstellung und formalen Fragen, sowie in fachlicher und inhaltlicher Hinsicht durch Austauschformate und Informationsveranstaltungen. Die 37 Teilprojekte verteilen sich gleichmäßig über die Bezirke.

weitere Informationen zum Projekt unter stadtteilzentren-mobil.de