Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement

Am 01.12.2023 startete das Projekt „Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement“, im Rahmen dessen bis 2029 in mehreren Berliner Bezirken Inklusionsberater:innen insbesondere in gesamtstädtischen Stadtteilzentren (Nachbarschaftszentren, Nachbarschaftshäuser, sozialen Treffpunkten) eingesetzt werden sollen.

Das Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Teilhabesituation der Menschen mit Behinderungen im Quartier. Die Aufgaben der Inklusionsberater:innen umfassen sowohl personenbezogene Ansätze (bspw.: individuelle Beratung zur Verbesserung der Teilhabesituation im Sozialraum) als auch strukturelle Ansätze (wie die Durchführung von Analysen der örtlichen Strukturen und Teilhabeangebote, Ermittlung von Inklusionsdefiziten und Barrieren usw.).

In einer Pilotphase bis zum 31.08.2025 werden zunächst mehrere Inklusionsberater:innen im Berliner Bezirk Friedrichhain-Kreuzberg eingesetzt. Es werden Einsatzorte gefunden, unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und Formen der Zusammenarbeit erprobt. Ausgehend von einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Akteure im Sozialraum und in Zusammenarbeit mit dem Bezirk sollen die Inklusionsberater:innen die sozialen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie die Bewusstseinsbildung für ein inklusives Gemeinwesen unterstützen.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus) und des Landes Berlin.

Es wird vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. – Landesverband Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung umgesetzt.