Sozial-kulturelle Arbeit bezeichnet den historisch gewachsenen Arbeitsansatz von Nachbarschaftshäusern von den Anfängen der Settlement-Bewegung bis heute. Soziale Arbeit und Kulturarbeit werden dabei in Nachbarschaftshäusern so miteinander verbunden, dass darüber möglichst viele Menschen im Gemeinwesen angesprochen werden, mit dem Ziel, Menschen verschiedener Milieus, Lebensstile und Ressourcen miteinander in Kontakt und Austausch zu bringen.

Festschrift 70 Jahre Mittelhof

Im letzten Jahr hat die Mitgliedsorganisation Mittelhof e.V. ihr 70 jähriges Bestehen gefeiert, nun ist ein gelungener Rückblick auf 70 Jahre Nachbarschaftsarbeit in Berlin-Zehlendorf erschienen.

„Ich kenne mich aus im  Quartier, in Leistungsgesetzen, im System der sozialen Versorgung und in Varianten knapper, lösungsorientierter Gesprächsführung sowie in der Moderation von Konfliktsituationen, in denen es darum geht, den nächsten Schritt zu planen.“

Prof. Dr. Wolfgang Hinte zu notwendigen Kompetenzen in der Sozialraumorientierung

Nachbarschaftshäuser in ihrer Region

Der Vorstand des VskA hat Grundlagen der fachlichen Arbeit im VskA in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern entwickelt. Die Arbeitsgrundsätze „Nachbarschaftshäuser in ihrer Region“ sind auf Basis des „Freier-Zinner-Papieres 1999“ geschrieben worden.

Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur

Eine wesentliche Grundlage unserer Arbeit ist die Positionierung gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen. Der VskA Berlin hat daher die Trägererklärung „Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur“ mit unterzeichnet.

Nachbarschaftsarbeit

Was eigentlich ist Nachbarschaftsarbeit? Der Vorstand des VskA gibt auf diese Fragen eine Antwort und beschreibt Aufgaben und Haltungen der Nachbarschaftsarbeit.

Stadtteilzentren öffnen sich inklusiv

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Das von der LOTTO-Stiftung Berlin geförderte Projekt des VskA „Stadtteilzentren inklusiv!“ unterstützt seit Frühjahr 2018 Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser in Berlin auf ihrem Weg zur Inklusion.

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Freiwilliges Engagement hat eigene, durch professionelle Arbeit nicht ersetzbare Qualitäten.

Die nicht bezahlte Arbeit, das freiwillige Engagement, fördert die Lebensqualität einer Gesellschaft genauso, wie die bezahlte Arbeit.

Georg Zinner

Nachbarschaftshäuser und Gemeinwesenarbeit

Titelseite

Die Geschichte der Nachbarschaftshäuser und der Gemeinwesenarbeit beginnt mit der Settlementbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts. Sie ist die Wiege beider Entwicklungen. Diese gemeinsamen Anfänge lassen sich heute noch in vielen Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Grundprinzipien der Nachbarschaftsarbeit und der Qualitätsmerkmale der Gemeinwesenarbeit ablesen.

schreibt Markus Runge, stellv. Vorsitzender des VskA, im FORUM WOHNEN UND STADTENTWICKLUNG, Zeitschrift des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

Nachbarschaftshäuser und Gemeinwesenarbeit im Film

Auf dem youtube Kanal des VskA sind aktuelle und historische Filme zu Nachbarschaftshäusern und Gemeinwesenarbeit zu sehen. Die Sammlung wird sich stetig erweitern und wir freuen uns über Hinweise auf spannende Filme.