Ankommen im Gemeinwesen. Inklusive Gemeinwesenarbeit in neuen Nachbarschaften.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit und die AG „GWA  und Flucht“ der Sektion Gemeinwesenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit positionieren sich anlässlich der bundesweiten „Werkstatt Gemeinwesenarbeit“ 2016 , veranstaltet durch die Bundesakademie für Kirche und Diakonie,  in Eisenach zum Thema „Brüche und Brücken – Gemeinwesenarbeit und Migration“.

INFOBUS CREW GESUCHT FÜR DIE UNTERKUNFT IM FLUGHAFEN TEMPELHOF

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In der Notunterkunft im Flughafen Tempelhof wohnen mehrere tausend Geflüchtete. Die Grundversorgung der Menschen ist durch den Betreiber TAMAJA GmbH gewährleistet, doch gibt es darüber hinaus viele Möglichkeiten, die Bewohner*innen zu unterstützen: einmalig oder langfristig, in einer bestehenden Struktur, durch ein eigenes neues Angebot oder eine persönliche Patenschaft.

„Deshalb halte ich so viel von dörflichen Strukturen in Großstädten. Wir brauchen Quartiere und Wohnsituationen, in denen niemand anonym ist, sondern unterschiedliche Gruppen sich mischen. Es geht um Integration!“

Friedrich Kiesinger, Geschäftsführer Albatros gGmbH

„Konferenz der Älteren“ brachte neue Erkenntnisse

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Der VskA veranstaltete gemeinsam mit dem Sozialwerk Berlin und dem Berliner Senat eine Konferenz der Älteren am 10. Mai 2016.

Wohin man auch schaut: Berlin und seine Bevölkerung verändern sich rasant. Dabei wird die Stadt nicht nur immer vielfältiger, sondern auch immer älter. So wird sich die Zahl der 80-Jährigen und Älteren bis zum Jahr 2030 voraussichtlich nahezu verdoppeln: von derzeit 140.000 auf 270.000. Auch Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser setzen sich mit dieser Entwicklung auseinander und diskutieren ihre Erfahrungen mit Politik, Verwaltung, Fachkräften und Nachbar*innen.

Die integrative Kraft der Stadtteilarbeit

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Zur Jahrestagung Stadtteilarbeit 2015 stellte Prof. Gaby Straßburger ihre Forschungen „Flüchtlinge in Nachbarschaften: eine systematische Skizze zur integrativen Kraft der Stadtteilarbeit“ vor.

on the move – internationale Jahrestagung Stadtteilarbeit 2016

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Jahrestagung Stadtteilarbeit 2016

28.09. – 01.10.2016 in Berlin

Nehmen Sie teil und lernen Sie Kolleg*innen aus aller Welt kennen. Die Konferenz „On the Move – At Home in the World“ beschäftigt sich mit den Entwicklungen von Flucht und Migration als globalem Phänomen und den hieraus entstehenden Herausforderungen. Hierfür haben wir ein vielfältiges und spannendes Programm zusammengestellt, welches den Blick ländervergleichend auf die Bedingungen und Möglichkeiten der Gemeinwesenarbeit im Bereich von Flucht und Migration richtet. Die Konferenzsprache wird englisch sein, aber es werden auch deutschsprachiger Workshops angeboten und die Vorträge werden in deutscher Übersetzung vorliegen.

Freiwilliges Engagement hat eigene, durch professionelle Arbeit nicht ersetzbare Qualitäten.

Die nicht bezahlte Arbeit, das freiwillige Engagement, fördert die Lebensqualität einer Gesellschaft genauso, wie die bezahlte Arbeit.

Georg Zinner